Austausch zur Situation Geflüchteter in Neukölln

Im Deutsch-Arabsischen Zentrum in Neukölln haben sich in der Geflüchtetenarbeit Aktive ausgetauscht und den anwesenden Vertreter*innen der Politik ihre Wünsche für ihre Arbeit mitgegeben. Besonders bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt und beim Spracherwerb stellten sich in der Praxis Hürden, die einfach zu beseitigen wären. So plädierte das Podium einstimmig dafür, Sprache während der Ausbildung direkt in der Anwendung zu lernen statt Sprachkurse als Voraussetzung zu einer Ausbildung voranzustellen. Ähnliche Probleme gibt es beim Freiwilligendienst für Geflüchtete. Die Ehrenamtspauschale dürfen die Geflüchteten nicht behalten. Gleichzeitig gibt es aus Neukölln viel positives zu berichten: Dank unseres Grünen Sozialstadtrats kommen auch Kinder von Geflüchteten nach drei Wochen in die Schule. Die Koordinierungsstelle im Bezirksamt kümmert sich flexibel um alle Anliegen, von der Anerkennung der Berufsabschlüsse über die Unterbringung bis hin zu den Kiez-Inis. So konnte Neukölln viel des LaGeSo-Behördenversagens abpuffern.

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